PhV BW - Positionspapier:
10 Tatsachen zur Schulstruktur-Debatte
In den letzten Wochen und Monaten gewann die Diskussion um die richtige Schulstruktur zunehmend an Schärfe. Mit unbewiesenen Behauptungen, mit nicht nachvollziehbaren Unterstellungen und Argumenten richteten Einheitsschulverfechter ihre ideologisch motivierten Angriffe gegen das bewährte mehrgliedrige Schulsystem. Der Philologenverband Baden-Württemberg möchte mit den folgenden "10 Tatsachen" zur Versachlichung dieser Diskussion in unserem Bundesland beitragen.
1. Das baden-württembergische Schulsystem ist national und international erfolgreich.
Das baden-württembergische gegliederte Schulsystem schneidet in nationalen und internationalen Vergleichsstudien höchst erfolgreich ab:
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Nach dem im Jahr 2005 veröffentlichten Bundesländervergleich PISA-E gehört Baden-Württemberg zu den drei erfolgreichsten Bundesländern. Bayern und Baden-Württemberg, also Bundesländer mit klar gegliedertem Schulwesen und vierjähriger Grundschulzeit, haben beispielsweise besser abgeschnitten als solche mit mehr oder weniger gesamtschulähnlichen Strukturen.
- Im internationalen Vergleich erreichten in dieser Studie nur die Schüler aus Bayern und Baden-Württemberg in Mathematik Ergebnisse über dem internationalen Durchschnitt. In allen drei Testbereichen lagen die baden-württembergischen Schüler signifikant über dem OECD-Durchschnitt.
2. Die Schulempfehlung nach vier Grundschuljahren ist eine geeignete Entscheidungshilfe für die richtige Schulwahl.
Aktuelle Studien weisen nach, dass längere gemeinsame Schulzeiten leistungsstärkere Schüler benachteiligen und schwächere nicht angemessen fördern. Spätestens mit dem Beginn der zweiten Fremdsprache öffnet sich die Leistungsschere in einem Maße, das kein gemeinsames Lernen mehr möglich macht. Bundesländer mit sechsjähriger Grundschule, wie zum Beispiel Berlin und Brandenburg, stehen am Ende der PISA-Leistungsskala.
Für den Philologenverband besteht kein Anlass, die Grundschulzeit zu verlängern. Das Übergangsverfahren würde dadurch nur unnötig hinausgezögert. Stattdessen fordert der Philologenverband ein verpflichtendes Vorschuljahr, auch um Sprachdefizite zu beseitigen. Die Notendurchschnitte der Fächer Deutsch und Mathematik sind in Baden-Württemberg keinesfalls allein ausschlaggebend für die Grundschulempfehlung; auch individuelles Lern- und Arbeitsverhalten fließen in die Empfehlung ein. Die Grundschullehrer der 4. Klassen orientieren sich höchst verantwortungsvoll an der Entwicklung ihrer Schüler sowie an den Anforderungen der weiterführenden Schularten und erstellen mit großer Sorgfalt gemeinsam die Grundschulempfehlung.
Für unterschiedliche Voraussetzungen in der Bildungsbiographie eines Kindes ist in hohem Maße auch der Stellenwert ausschlaggebend, den Bildung in den Elternhäusern einnimmt. Aber: Ein Fehler im Diktat bleibt ein Fehler, ob das Kind nun aus einem bildungsnahen oder aus einem bildungsfernen Elternhaus kommt.
Die Schule kann selbst durch beste individuelle Förderung der Kinder nicht alle Unterschiede ausgleichen. Hierfür sind besondere Stützsysteme und Förderstunden sowie eine Ausweitung der Ganztagsangebote erforderlich, die nicht zum Nulltarif zu haben sind. Hier ist also die Politik gefordert!
3. Das gegliederte Schulwesen ist grundsätzlich durchlässig.
Ein besonnen und gut installiertes gegliedertes Schulsystem zeichnet sich grundsätzlich durch seine Durchlässigkeit zwischen den Schularten sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Hinsicht aus. Es gibt keine Sackgassen. Für Hauptschüler bieten sich Anschluss-Ausbildungen im berufsbildenden Bereich bis hin zur Hochschulreife.
Aus Sicht des Philologenverbandes ist die Durchlässigkeit nach oben noch nicht optimal. Hier sind Anpassungen erforderlich.
Die Tatsache, dass ein insgesamt erfolgreiches System noch verbesserungsfähig ist, liefert überhaupt keinen Grund für seine Abschaffung; denn das hieße, das Kind mit dem Bade ausschütten! Wenn also Verbesserungen am bestehenden Schulsystem möglich sind, dann sollten diese auch verwirklicht werden.
Der Philologenverband stellt Folgendes fest und plädiert für folgende Maßnahmen:
Die mangelnde Durchlässigkeit nach oben liegt nicht am mehrgliedrigen Schulsystem, sondern an überstürzt durchgesetzten Reformen, an der Einführung des verkürzten achtjährigen gymnasialen Bildungsgangs (G8) und an der nun früher einsetzenden 2. Fremdsprache. Hier vertritt der Philologenverband folgende Auffassung: Der Übergang von der Realschule zum Gymnasium könnte dadurch erleichtert werden, dass sich die Gymnasien für den Beginn der 2. Fremdsprache erst in Klasse 6 statt in Klasse 5 entscheiden - was übrigens möglich ist und von der überwiegenden Mehrzahl der Gymnasien so praktiziert wird.
Außerdem könnte für Wechsler von der Realschule aufs Gymnasium die Versetzungsrelevanz der 2. Fremdsprache für die Klassen 6 und 7 ausgesetzt werden.
Weitere Optimierungen sind bei der Versetzungsordnung und bei den Übertrittsregelungen zwischen den Schularten denkbar.
4. Ein leistungsfähiges, differenziertes staatliches Schulsystem steht allen Kindern offen, unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern.
Ein qualitativ hochwertiges staatliches Schulwesen ist die beste Garantie für die Integration aller Bevölkerungsschichten. In traditionellen Gesamtschulländern wie England oder Frankreich flüchtet die Elite aus den staatlichen Gesamtschulen auf teure Privatschulen, die nur einer zahlungskräftigen Bevölkerungsschicht offenstehen.
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Gesamtschulen garantieren nicht mehr Bildungsgerechtigkeit. Das wurde erst jüngst wieder mit einer Bildungsstudie in Hessen bestätigt. Der renommierte Erziehungswissenschaftler Helmut Fend, Leiter der Studie, äußert erstaunt: "Selten hat mich das Ergebnis meiner Forschungen so überrascht und enttäuscht wie diesmal: Die Gesamtschule schafft unterm Strich nicht mehr Bildungsgerechtigkeit als die Schulen des gegliederten Schulsystems - entgegen ihrem Anspruch und entgegen den Hoffnungen vieler Schulreformer, denen ich mich verbunden fühle." So zitiert DIE ZEIT Fend in einem Artikel vom 03. Januar 2008.
- Auch international ist die Gesamtschule am Ziel größerer sozialer Bildungsgerechtigkeit gescheitert, wie z.B. das französische Collège zeigt: Im französischen Bildungsbereich herrscht eine "Religion der Prozentsätze", die zwar eine ca. 60-prozentige Abiturientenquote brachte, aber fatale Konsequenzen hatte:
- Das Abitur in Frankreich hat keinen Wert.
- Im Alter von 22 bis 24 Jahren verlassen Tausende die Universitäten ohne Abschluss und landen in der Arbeitslosigkeit (über 20 Prozent Jugendarbeitslosigkeit).
- Die Bildungsgerechtigkeit ist rückläufig, weil nur eine kleine Elite das Bildungssystem erfolgreich durchläuft. Bei der sozialen Bildungsgerechtigkeit schneidet Frankreich in der PISA-2006-Studie trotz Gesamtschulsystem deutlich schlechter ab als Deutschland!
- Einzig das kostenpflichtige Privatschulwesen und teure Eliteuniversitäten blühen, sodass statt Begabung und Leistungswillen die Finanzkraft der Eltern über den Bildungserfolg entscheidet.
Diese Folgen drohen auch uns, wenn die flächendeckende Einheitsschule eingeführt werden sollte! Dies bestätigt auch die Entwicklung im integrierten Schulsystem Englands: In ihm haben sich die sozialen Disparitäten im Laufe der PISA-Erhebungen ebenfalls verstärkt. Das Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung unter seinem Direktor Prof. Jürgen Baumert kommt zu folgendem Schluss: "Auch der Gesamtschule gelingt es nicht, den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Schullaufbahn aufzuheben oder nachhaltig zu reduzieren." (MPIB-Bildungsbericht 2003, "Ergebnisse aus der Bildungsforschung")
5. Die Geschichte der Gesamtschule hat gezeigt, dass sie nicht funktioniert.
Die Geschichte der Gesamtschule in Deutschland ist trotz ihrer sächlich und personell besseren Ausstattung qualitativ und hinsichtlich ihrer sozial-gesellschaftlichen Zielsetzung eine Geschichte des Scheiterns. Begabungsschwache Schüler profitieren in keiner Weise von egalisierendem bzw. "integriertem" Unterricht, leistungsstarke Schüler werden unzureichend gefördert.
Ein Blick ins Ausland zeigt, dass die Gesamtschule auch dort gescheitert ist. Weder Frankreich noch England - beides Länder mit Gesamtschulsystemen - konnten bei PISA 2006 ähnliche Fortschritte gegenüber den Vorgängeruntersuchungen (PISA 2000 und PISA 2003) verzeichnen, wie dies für Deutschland der Fall war. Schweden gehört zu den Ländern mit den geringsten Unterschieden zwischen den Schulen, das System ist durchlässig - allerdings auf Kosten einer Angleichung der Schülerleistungen nach unten. 30 Prozent der Gymnasialschüler schaffen den Schulabschluss nicht innerhalb von drei Jahren.
Deutschland ist Exportweltmeister und Baden-Württemberg ist eines der wirtschaftsstärksten Bundesländer - und das mit einem gegliederten Schulsystem, das nach Meinung der Einheitsschulanhänger angeblich schlechte Bildungsergebnisse liefert.
6. Integrierte Schulsysteme produzieren schlechtere Leistungen.
Der zurzeit belegbare Forschungsstand ist, dass in Deutschland in aller Regel begabte und auch weniger begabte Schüler in gegliederten Schulsystemen größere Lernfortschritte machen als in Lerngruppen mit hohen Leistungsunterschieden: So hat beispielsweise die BIJU-Langzeitstudie ("Bildungsverläufe und psychosoziale Entwicklung im Jugendalter") am Ende der 10. Jahrgangsstufe bei Gesamtschülern Leistungsrückstände von zwei bis drei Jahren (!) gegenüber Realschülern und Gymnasiasten nachgewiesen; die Leistungen der Gesamtschüler näherten sich tendenziell denen der Hauptschüler an. (Studie des Max-Planck-Instituts vom 1997 zum Thema "Bildungsverläufe und psychosoziale Entwicklung im Jugendalter"). Es wäre ein unverantwortliches Experiment mit den Lebenschancen unserer Kinder, würden wir das bewährte, gegliederte Schulwesen aufgeben. Bislang steht der Nachweis aus, dass entsprechende Einheitsschulmodelle erfolgversprechender sind.
7. Die Lernergebnisse in homogenen Gruppen sind besser.
Nachteile ergeben sich in zu heterogenen Lerngruppen sowohl für die Begabteren und Leistungsstärkeren, die ausgebremst werden, als auch für Leistungsschwächere, die ihr Versagen im unmittelbaren Vergleich zu den Erstgenannten nur umso deutlicher erfahren, frustriert sind und demotiviert werden.
Es stellt ja auch niemand den Einstufungstest, den man für die Gruppeneinteilung in "Anfänger" und "Fortgeschrittene" am Beginn des Sprachkurses im Ausland ablegen muss, in Frage oder fordert, dass die Fußball-Nationalmannschaft mit der Regionalliga trainieren soll, weil ja Heterogenität auch den Besseren "gut tut", man lediglich "binnendifferenziert" trainieren, den Trainer "intensiv fortbilden" und eine "anregende Lernumgebung schaffen" muss - und wie derlei leere Formeln der Heterogenitätsanhänger noch alle lauten.
Die Behauptung der Befürworter der Einheitsschule, wenn der schwächste Hauptschüler zusammen mit dem leistungsstärksten Gymnasiasten in einer Klasse unterrichtet werde, dann würden beide Schüler und überhaupt alle in der Klasse davon profitieren, gehört wohl eher ins Reich pädagogischen Wunschdenkens, wie Schulpraktiker bestätigen.
8. Schüler sind unterschiedlich begabt - das gegliederte Schulwesen trägt dem Rechnung.
Wer den unterschiedlichen Talenten und vielfältigen Begabungen der Kinder optimal Rechnung tragen möchte, muss Kinder begabungsgerecht und differenziert fördern. Förderung und Forderung kann in einem nahezu homogenen Lernumfeld, das der jeweils individuellen Begabung und Leistungsbereitschaft eines Kindes bzw. Jugendlichen am ehesten entspricht, sehr viel besser verwirklicht werden als in einer überwiegend heterogenen Klasse, in der die Kinder entweder hoffnungslos über- oder aber unterfordert sind. Frust und Demotivation wären die fatale individuelle Reaktion.
9. In einer "Schule für alle" leiden die Schwächsten.
Wenn, wie die Gegner des gegliederten Schulwesens behaupten, noch nicht einmal Förderschulen mit den denkbar günstigsten Rahmenbedingungen (kleine Lerngruppen, optimale Sachausstattung und speziell ausgebildete Lehrpersonen) die Schwächsten so "individuell" und "binnendifferenziert" zu fördern in der Lage sein sollen, dass ihre Lernfortschritte "entscheidend gesteigert" werden können, wie soll das dann an einer wie auch immer gearteten "Schule für alle" möglich sein können, in der bestimmt nicht derart privilegierte Lernbedingungen herrschen würden?
Die OECD-Bildungsforscher und Autoren der neuesten PISA-Studie 2006 glauben jedenfalls nicht, dass eine "Schule für alle" zu einer nennenswerten Steigerung des deutschen Bildungserfolgs führen könnte: "Insgesamt zeigt sich, dass Jugendliche in gegliederten Schulsystemen im Schnitt weder besser noch schlechter abschneiden als Jugendliche in Systemen mit nur einem Schultyp" (Pressemitteilung der OECD "OECD-Studie PISA 2006: Schülerleistungen in Deutschland im Bereich Naturwissenschaften über OECD-Schnitt" vom 04. Dezember 2007)
Es gibt auch Bildungsforscher, die noch weitergehen: Insgesamt habe das dreigliedrige Schulwesen in Bundesländern, in denen es konsequent beibehalten wurde, bezüglich der Risikogruppe unterprivilegierter Schüler eine weit höhere Integrationskraft gezeigt als die integrierte Gesamtschule, meinen z. B. Jürgen Baumert und seine Kollegen vom MPIB in dem 2006 herausgegebenen Band "Herkunftsbedingte Disparitäten - Vertiefende Analysen im Rahmen von Pisa 2000".
10. Eine "Schule für alle" ist Gleichmacherei! Mit einer Einheitsschule werden erfolgreiche Schularten kaputt gemacht, zum Beispiel das Gymnasium.
Die Anhänger der Einheitsschule behaupten, das gegliederte Schulwesen sei noch nicht einmal in der Lage, begabte Schüler zu fördern.
Fragen wir doch die Autoren der neuesten PISA-Studie "PISA 2006", was sie über die Leistungen an der Spitze der deutschen Schülerschaft im Bereich Naturwissenschaften herausgefunden haben: "Auf der anderen Seite sind 11,8 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Deutschland der fünften und sechsten Kompetenzstufe zugeordnet (der OECD-Durchschnitt beträgt 9,0 Prozent). Sie bringen sehr gute Voraussetzungen für Berufe und Studiengänge mit, die naturwissenschaftliches Verständnis voraussetzen." Für den Bereich Mathematik stellt PISA 2006 für Deutschland fest: "Zur Spitzengruppe (Kompetenzstufe VI) zählen in Deutschland 4,5 Prozent der Schülerinnen und Schüler (OECD-Durchschnitt: 3,3 Prozent)" (PISA-Konsortium Deutschland: PISA 2006. Die Ergebnisse der dritten internationalen Vergleichsstudie. http://pisa.ipn.unikiel.de/zusammenfassung_PISA2006.pdf)
Man kann also beim besten Willen nicht behaupten, das gegliederte Schulwesen führe in Deutschland zu überdurchschnittlich kleinen Schülergruppen mit Spitzenleistungen. Zu fragen ist aber: Können diese Spitzenleistungen auch mit einer "Schule für alle" erreicht werden? Der Philologenverband bezweifelt das, zumal ein Beweis für diese Behauptung immer noch nicht erbracht worden ist.
Auch der Landeselternbeirat (LEB) schreibt in der neuesten Ausgabe seiner Zeitschrift in Anlehnung an die jüngst erschienene McKinsey-Studie: "Auf die Lehrer kommt es an. Neue McKinsey-Studie lüftet das Erfolgsgeheimnis der PISA-Siegerländer. Schulsystem ist unerheblich." (Schule im Blickpunkt 2007/2008, Heft 2, Seite 3)
Der Philologenverband vertritt die Auffassung, dass man sich bei der Schulstrukturdiskussion nur an gesicherten Erkenntnissen wissenschaftlicher Untersuchungen und an jahrzehntelangen Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Schulstrukturen orientieren darf.
Und eines sollte man bei einer seriös geführten Diskussion bedenken: Wer sich der Notwendigkeit einer begabungs- und motivationsorientierten schulischen Förderung unserer Kinder widersetzt und eine "Schule für alle" fordert, in der alle voneinander und miteinander bis zum Ende der Sekundarstufe 1 lernen sollen, der fördert die Entstehung kostenpflichtiger Privatschulen. Denn: Eltern, die es sich finanziell leisten können, würden es im Blick auf eine bestmögliche Bildung nicht hinnehmen, dass Fähigkeiten ihrer Kinder brach liegen, weil sie in einem Einheitsschulsystem nicht geweckt und gefördert werden, und das nur, weil das Schulsystem einem Mythos gerecht werden soll.
Wer ein solches Schulsystem fordert, muss wissen, dass er Verhältnissen den Weg ebnet, bei denen der Geldbeutel der Eltern über die Bildungschancen der Kinder entscheidet!
Um dies zu verhindern, plädiert der Philologenverband für einen qualitätsorientierten Ausbau des differenzierten mehrgliedrigen Schulsystems und für eine stärkere Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Schularten nach oben, um eine begabungs- und leistungsgerechte Förderung aller Kinder und größtmögliche soziale Bildungsgerechtigkeit zu garantieren.
Nicht blindlings in die Sackgasse steuern!
Keine Einheitsschule!
Mit dem Philologenverband
für eine Weiterentwicklung
des bewährten gegliederten Schulsystems!
Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) www.phv-bw.de
Februar 2008