Kultusministerium reagiert auf Pressemitteilung des Philologenverbands zur Lehrerversorgung:
"In den Mangelfächern wurden alle qualifizierten Bewerber eingestellt, die bereit waren, in den Schuldienst einzutreten"
Auf eine Pressemitteilung, die der Philologenverband Baden-Württemberg am 15. Oktober 2007 auf der Basis der dem Verband vorliegenden Meldungen aus 112 Gymnasien des Landes zur dortigen Lehrerversorgung herausgab, reagierte das Kultusministerium noch am gleichen Tag mit folgender Feststellung: "In den so genannten Mangelfächern wurden alle qualifizierten Bewerberinnen und Bewerber eingestellt, die bereit waren, in den Schuldienst einzutreten", betonte Kultusminister Helmut Rau. Es gibt Einzelfälle, in denen in den Mangelfächern wie Physik, Chemie, Mathematik und Latein Stellen nicht besetzt werden konnten, da es an Bewerbern mangelt. Die Tatsache, dass Stellen unbesetzt blieben, liege aber nicht an fehlenden finanziellen Mitteln. Außerdem sind die Schulleitungen gehalten, bei kurzfristigen Ausfällen entsprechende organisatorische Maßnahmen zu ergreifen. Dazu können sie auf eine Ideenbörse zurückgreifen. Vorrang hat dabei der Pflichtunterricht.
Schulleitungen haben auch die Möglichkeit, Lehrkräfte in Engpassfächern im Rahmen des Regelstundenmaßausgleichs ein bis zwei Unterrichtsstunden zusätzlich leisten zu lassen. Diese Mehrarbeit soll im darauffolgenden Jahr als Stundennachlass zurückgegeben werden.