Personalräteschulung des PhV-Bezirks Nordbaden in Bad Herrenalb stieß auf große Resonanz

Am 11./12. Oktober fand die diesjährige Personalrätefortbildung des Bezirks Nordbaden statt, zu der Personalräte aus mehr als zwei Dritteln unserer Gymnasien nach Bad Herrenalb gekommen waren. Wie eine Feedback-Aktion des Vorstands ergab, wurde die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder als gut organisiert und gelungen empfunden. In einer angenehmen Atmosphäre sei eine Vielzahl ganz unterschiedlicher, wichtiger Informationen vermittelt und ausgetauscht worden. Aufgrund einer kurzfristig bekannt gegebenen Terminüberschneidung mit einer Personalrätekonferenz des Beamtenbundes Baden-Württemberg, an der auch drei unserer Referentinnen teilnehmen sollten, hatte die Tagesordnung noch einmal umgestellt werden müssen.

Christa Heinrich, Bezirksvertrauensperson der Schwerbehinderten in Karlsruhe, begann die Fortbildung mit einer Darstellung dessen, was die Vertrauensleute auch für diejenigen tun können, die nicht schwerbehindert sind. Danach referierte der Vorsitzende des Bezirkspersonalrats Gymnasien am Regierungspräsidium Karlsruhe, Winfried Bös, über die aktuellen Arbeitsthemen des Bezirkspersonalrats. Die Vorsitzende des Hauptpersonalrats Gymnasien am Kultusministerium, Annette Laur, stellte ihre Überlegungen zur eventuellen Einflussnahme des Hauptpersonalrats auf politische Entscheidungen dar. Der stellvertretende Leiter des Referats 11 (Organisation, Information, Kommunikation) des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Regierungsschuldirektor Rolf-Dieter Rombach, führte aus, dass die elektronische Personalverwaltung nicht den gläsernen Beamten zur Folge haben werde. Uschi Kampf, Vorstandsmitglied im Hauptpersonalrats Gymnasien am Kultusministerium erläuterte die Zusammenhänge zwischen der Evaluation und den beabsichtigten Zielvereinbarungen. Weiter benannte sie zusammen mit Barbara Jooß, der Arbeitnehmervertreterin und stellvertretenden Vorsitzenden des Bezirkspersonalrats Gymnasien beim Regierungspräsidium Karlsruhe, die Probleme, die der neue TV-L für Quereinsteiger und Bundeslandwechsler bringt. Regierungsschuldirektor Dr. Markus Herrmann, Zuweisungsreferent in der Abteilung VII des Regierungspräsidiums Karlsruhe, erläuterte die aktuelle Situation und die Unterrichtsversorgung der Gymnasien im Regierungsbezirks Karlsruhe im Schuljahr 2007/08.

All diese Themenbereiche, die durch Vertreter des Regierungspräsidiums Karlsruhe sowie der Stufenvertretungen in Karlsruhe und Stuttgart vorgetragen wurden, bezeichneten die anwesenden Personalräte als interessant und hilfreich für die tägliche Arbeit in den Schulen. Besonders gelobt wurden die Ausführungen von Anita Koch-Wittwer, der Justiziarin des Philologenverbandes Baden-Württemberg, zum Schulrecht, speziell zu Haftungsfragen im Schulbereich. Mit viel Beifall von den Personalräten bedacht wurde auch die Behandlung der von Eva-Maria Hebgen und Gabriela Kneiding aufgearbeiteten Fragen, die von den Schulen mitgebracht worden waren. Insgesamt bewerteten die Teilnehmer die Tagung auf einer Skala von 0 (schlecht) bis 10 (sehr gut) mit 8,9 Punkten! So wundert es nicht, dass alle befragten Teilnehmer die Fortbildung des PhV-Bezirks Nordbaden auch weiterempfehlen. Der Vorstand des Bezirks Nordbaden freut sich über diese erneute eindrucksvolle Bestätigung seiner Fortbildungsaktivitäten und dankt auch auf diesem Weg noch einmal allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung ihren Beitrag geleistet haben.

Annette Laur

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