Durchschnittsnote beim Abitur 2007 lag an allgemeinbildenden Gymnasien bei 2,32

Rund 12 700 Abgänger mit Hochschulreife kommen aus beruflichen Gymnasien

Für die rund 31000 Schülerinnen und Schüler in Klassenstufe 13 der allgemeinbildenden Gymnasien in Baden-Württemberg beginnen nach den Osterferien die schriftlichen Prüfungen zum Abitur 2008. Die Abitur-Durchschnittsnote ist für die Chancen der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt, aber auch für die Auswahlverfahren vieler Studiengänge an den Universitäten, von hoher Bedeutung. Das Statistische Landesamt gibt daher als Orientierungsrahmen die Ergebnisse der Abiturprüfung 2007 bekannt. Die Durchschnittsnote beim Abitur 2007 an allgemeinbildenden Gymnasien fiel mit 2,32 zwar etwas ungünstiger aus als im Vorjahr (2,29), blieb aber auf gleichem Niveau wie im Jahr 2005.

Insgesamt hatten 28882 Kandidaten an der Abiturprüfung der öffentlichen und privaten Gymnasien teilgenommen. Davon bestanden 28535 (15562 junge Frauen und 12973 junge Männer) die Reifeprüfung, 347 (1,2 Prozent, Vorjahr 1 Prozent) erreichten den zum Bestehen notwendigen Mindest-Durchschnitt von 4,0 nicht. Die Traumnote »1,0« erreichten 653 Absolventen (2,3 Prozent wie im Vorjahr). Auf eine »1« vor dem Komma konnten insgesamt 8284 der erfolgreichen Prüflinge (29 Prozent) stolz sein, etwas weniger als im Vorjahr (30,4 Prozent). Mit »3,0« oder schlechter schnitten 17,8 Prozent der Absolventen ab (Vorjahr 16,4 Prozent). Die am häufigsten vergebene Abitur-Durchschnittsnote war im Jahr 2007 die »2,5«.

An den beruflichen Gymnasien waren 13133 Kandidaten zur schriftlichen Abiturprüfung angetreten, 435 (3,3 Prozent, Vorjahr: 3 Prozent) bestanden diese nicht. Nicht zugelassen zur schriftlichen Abiturprüfung waren 278 Schüler. Die Durchschnittsnote beim Abitur 2007 an den beruflichen Gymnasien lag bei 2,57 und war damit nicht ganz so gut wie an den allgemeinbildenden Gymnasien. Die Traumnote »1,0« erreichten an den beruflichen Gymnasien wie im Vorjahr auch nur 0,6 Prozent der Absolventen. Eine »1« vor dem Komma hatten hier 16,4 Prozent der Abiturzeugnisse, deutlich weniger als an den allgemeinbildenden Gymnasien. Andererseits war der Anteil der Zeugnisse mit einer »3« vor dem Komma an den beruflichen Gymnasien mit 30,3 Prozent wesentlich höher als an den allgemeinbildenden. Insgesamt legten 30,8 Prozent der Gymnasium-Absolventen ihr Abitur an einem beruflichen Gymnasium ab. Dieser Anteil ist seit 2004 (33,5 Prozent) leicht rückläufig.

pm-Landesamt für Statistik, Nr. 94/2008

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