Bernd Saur: "Wir stehen zum gegliederten öffentlichen Schulwesen"
"Unsere Schulen stehen allen Kindern unabhängig von ihrer Herkunft und der Finanzkraft ihrer Eltern offen"
Am 11. Juli wurde Bernd Saur von der Vertreterversammlung des Philologenverbandes Baden-Württemberg in Fellbach mit deutlicher Mehrheit zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Bernd Saur löst damit Karl-Heinz Wurster ab, der vier Jahre lang Vorsitzender des Verbandes war. In seiner Antrittsrede gab Bernd Saur einen umfassenden Überblick über die aktuell diskutierten bildungs- und berufspolitischen Themen, die vom Philologenverband teils kritisch teils positiv gesehen werden. Nachfolgend eine von Bernd Saur kurz vor der Vertreterversammlung verfasste Zusammenfassung mit zentralen Aussagen über die aktuellen bildungs- und berufspolitischen Themen im Wortlaut:
"Seit etwa zwei Jahren latent und seit etwa einem Jahr verstärkt gibt es zum Teil massive Kritik am G8. In einschlägigen Talkrunden wird ein regelrechtes G8-Klagelied vermischt mit zum Teil immer wiederkehrenden stereotypen Behauptungen über die vermeintlich so verknöcherte und innovationsfeindliche Schulart Gymnasium gesungen. Interessanterweise ist häufig die Abschaffung des gegliederten Schulwesens Teil des Forderungskatalogs, was sich leicht erklärt, vergegenwärtigt man sich die nicht immer, aber häufig hinter den Protesten stehenden Kräfte. Kritik an gymnasialspezifischen Fragestellungen wird bereitwillig genutzt, um die Schulart insgesamt in ein schlechtes Licht zu rücken. Gemessen an ihren tatsächlichen Leistungen ein eher groteskes Unterfangen. Schließlich blieb und bleibt die Beliebtheit unserer Schulart ungebrochen, was die Übergangszahlen jedes Jahr neu belegen, und wer heute mit einem baden-württembergischen Abitur seine Schulzeit beendet, hat die Gewissheit, einen anerkannten und angesehenen Schulabschluss erworben zu haben. Es wird immer wieder bestätigt, dass dieser Abschluss gerade auch für ein Studium im Ausland eine hervorragende Grundlage ist, nicht zuletzt, weil unsere Schulabgänger gerade im Bereich der Fremdsprachen sehr viel qualifizierter sind als Abiturienten vieler vergleichbarer Länder. Ich bin gespannt auf die 1. PISA-Runde, in der die Fremdsprachenkenntnisse verglichen werden. Wir wissen jedenfalls, was unsere Gymnasien jenseits eventuellen partiellen Nachsteuerungsbedarfs leisten, und publizistisch und ideologisch geschürte Emotionen können unser Gymnasium nicht schlechter machen als es ist.
Angemessene Lösung: Parallelführung von G8 und G9
Zum Teil waren die jetzt mancherorts aufgetretenen Probleme (oder "gefühlten Probleme", denn manche bekundeten, es gäbe keine) vom Philologenverband vor vier Jahren vorhergesehen worden, war doch klar, dass man nicht so einfach ein ganzes Schuljahr streichen kann und das Abiturniveau halten will, ohne dass den Schülerinnen und Schülern zumindest etwas mehr abverlangt werden würde. Nicht umsonst hatten wir damals die Beibehaltung des neunjährigen Gymnasiums gefordert. Und nicht umsonst hielten wir heute die Parallelführung von G8 und G9 für die angemessene Lösung, für die man sich in Hessen entschieden hat. Sie wird in unserem Bundesland von den Entscheidungsträgern mit dem Argument zurückgewiesen, es gäbe dann zwei Abiturqualitäten, ein schwieriges Abitur und daneben sozusagen ein 'Abitur light'.
Offensichtlich wurde in den vergangenen Monaten im Kultusministerium - nicht zuletzt wohl aufgrund der Beratungen der Runden Tische - erkannt, dass die vom Ministerpräsidenten geforderte "Entrümpelung" nicht nötig oder wünschenswert ist. Die Kritik des Kultusministers an dieser Wortwahl ist im Übrigen mehr als berechtigt und verdient unsere volle Unterstützung. Selbstverständlich dürfen unsere Kinder nicht über Gebühr belastet werden, selbstverständlich muss auch Zeit für anderes als für Schule bleiben. Wenn wir aber unsere hohe Qualität halten wollen, wenn wir uns in 10 Jahren nicht von den Universitäten - wie im Zusammenhang mit der Gestaltung der Kursstufe schon einmal geschehen - mit dem Vorwurf der mangelnden Studierfähigkeit konfrontiert sehen wollen, dann muss ein Mindeststandard erhalten bleiben. Und auch das exemplarische Lernen - so wichtig es ist - hat seine Grenze und kann nicht überstrapaziert werden.
"Qualitätsoffensive Gymnasium" wird begrüßt
Die vom Ministerrat am 23. Juni 2008 beschlossene "Qualitätsoffensive Gymnasium" zielt daher insgesamt gesehen in die richtige Richtung. Schwierig dürften vor Ort - und dies so kurzfristig - Eingriffe in die ja als Gesamtkonzeption vorliegende Kontingentstundentafel werden. Es stellt sich überdies die Frage, ob die bekanntermaßen an Lehrermangel leidenden Schulen (siehe Bugwelle) die erforderlichen Eingriffe personell und organisatorisch werden leisten können.
Wir begrüßen die Initiative zur Hausaufgabenbetreuung, könnten uns jedoch ein stärkeres finanzielles Engagement für die Betreuer vorstellen, so wie dies in Bayern der Fall ist. Der Übergang zum Ganztagsbetrieb muss - auch wenn die 40 Prozent kein Dogma mehr sind - der einzelnen Schule freigestellt bleiben.
Erfreut nehmen wir die Ankündigung zur Kenntnis, den Klassenteiler sukzessive senken zu wollen. Dies entspricht einer alten Forderung des Philologenverbands und kommt den Schülerinnen und Schülern wie auch den Lehrkräften gleichermaßen zugute.
Doppelstundenregelung der einzelnen Schule überlassen
Bezüglich der Doppelstundenregelung empfehlen wir im Rahmen des Konzepts der operativ eigenständigen Schulen dringend, diese Entscheidung der einzelnen Schule zu überlassen, da lokale Besonderheiten (wie z.B. die Schülerbeförderung) ein unterschiedliches Vorgehen erfordern können. Im Übrigen rät der Ulmer Hirnforscher Prof. Spitzer für die Sprachen dringend von Doppelstunden ab, indem er sagt: "Im Sprachunterricht sind häufigere, kürzere Einheiten sinnvoll." Prof. Spitzer ist - nebenbei bemerkt - der Meinung, dass die Schüler in Baden-Württemberg durch die Einführung des achtjährigen Gymnasiums keineswegs zu sehr belastet sind: "Es kann mir keiner erzählen, dass Jugendliche hoffnungslos überfordert sind."
Er behauptet, Jugendliche säßen täglich fünfeinhalb Stunden vor Bildschirmmedien.
Die SPD ist hingegen mit den Ministerratsbeschlüssen unzufrieden, was als Oppositionspartei ihr gutes Recht ist. Übernimmt sie erstaunlicherweise die PhV-Position zur Parallelführung, so initiiert sie gleichzeitig eine landesweite Elternbefragung zum G8 und dies nach einer ja bereits stattgefundenen monatelangen Diskussion. Welche neuen Feststellungen und Klagen hier nun wohl zu Tage treten werden? Vielleicht geht es ja aber um etwas ganz anderes, denn wörtlich heißt es in der Pressemitteilung vom 27. Juni 2008: "Kultusminister Rau fehlen beim G8 der Mut und die Durchsetzungskraft für eine umfassende Reform, wie auch in der Schulstrukturfrage."
Die Elternschaft wäre gut beraten, sich des vorliegenden Versuchs einer Instrumentalisierung bewusst zu werden!
Nur 28 Prozent befürworten Verlängerung der Grundschulzeit
Dabei scheinen Eltern ein ausgeprägtes Gespür dafür zu haben, was für ihre Kinder gut ist. Laut einer Forsa-Erhebung vom November 2007 lehnen 60 Prozent aller Bundesbürger die Einführung einer Einheitsschule ab. Eine Verlängerung der Grundschulzeit befürworten nur 28 Prozent. Die große Mehrheit von 89 Prozent aller Bundesbürger ist für den Erhalt der Gymnasien in Deutschland. So sieht es auch die Finnlandexpertin Thelma von Freymann, denn sie sagt, die Deutschen sollen auf jeden Fall ihre Gymnasien unangetastet lassen, denn bei der Begabtenförderung seien sie besser als Finnland, wo nebenbei bemerkt nach der Schule 22 Prozent der Schüler erst einmal arbeitslos sind.
Die Einführung der sechsjährigen Grundschule in Berlin war mit den folgenden drei Hoffnungen verbunden: Erstens: Leistungsstarke Schüler werden durch die Klassen fünf und sechs in ihrer Entwicklung nicht gebremst. Zweitens: Die zwei Extrajahre helfen, soziale Disparitäten abzubauen. Drittens: Der soziale Zusammenhalt in der Schülerschaft und in der Stadt wird gestärkt. Keine der drei Annahmen hat sich bewahrheitet, wie eine Untersuchung bei 3000 Grundschülern ergab. Was den Zeitpunkt der Differenzierung betrifft, so sagen die bekannten Studien der Professoren Kurt Heller (München) und Peter Roeder (Berlin) eindeutig aus: Sechsjährige Grundschule oder integrierte Orientierungsstufe bringt nichts - weder kognitiv noch sozial. Die Leistungen nach sechsjähriger Grundschule liegen erheblich unter denen von Schülern, die den Wechsel aufs Gymnasium bereits nach der 4. Grundschulklasse vollzogen haben. Für Englisch und Mathematik beträgt der Unterschied mehr als ein Schuljahr.
Sozialstaatliche Verantwortung sieht anders aus
Im Spiegel vom 9. Juni 2008 kann in dem Artikel "Wir sind nicht alle gleich" nachgelesen werden, wie Eltern angesichts der schulpolitischen Vorhaben der schwarz-grünen Koalition in Hamburg reagieren und wie sich der Umzug der Bonner Regierungsbeamten nach Berlin damals auf die Schullandschaft auswirkte.
Gesamtschule und sechsjährige Grundschule können aber nur dort "funktionieren", wo es überhaupt keine Gymnasien mehr gibt, d.h. wo Fluchtwege verbaut sind, d.h. wo die Menschen nicht mehr mit den Füßen abstimmen können. Dann und nur dann kann die Überlegenheit des gegliederten Systems und die größere Nachfrage nach einem gegliederten System nicht mehr für alle sichtbar zu Tage treten. Meine Vorstellung von Freiheit sieht anders aus! Und wie wir aus vielen anderen Ländern wissen, ist die Reaktion auf die Schließung von Fluchtwegen die Gründung von gebührenpflichtigen Privatschulen. In einem freien Land kann man daran niemand hindern. Wer die Verlängerung der Grundschule oder gar die 9- oder 10-jährige Einheitsschule fordert, verbaut all denjenigen begabten Kindern eine ihrer Begabung entsprechende Schulbildung, deren Eltern sich eine Privatschule nicht leisten können. Wären davon begabte Migrantenkinder nicht überproportional betroffen? Unserer Vorstellung von sozialstaatlicher Verantwortung und Integration entspricht dies nicht.
Unsere weiteren bildungspolitischen Vorstellungen und Forderungen haben wir, d.h. der Landesvorstand, in unserer Resolution zur Bildungspolitik zusammengefasst. (s. GBW 7-8/2008)
Auch die Liste unserer berufspolitischen Forderungen ist umfangreich, ja muss es angesichts der massiven zusätzlichen Belastungen sein, die uns in den letzten Jahren zugemutet wurden.
Ein kapitaler Fehler: Die 25. Stunde
Und ich sage es in aller Deutlichkeit: die 25. Stunde ist und bleibt ein kapitaler Fehler. Ihre Einführung basiert auf einer völligen Verkennung der spezifischen Anforderungen unseres Berufes, unseres Wirkens am Gymnasium. Ich wähle den Begriff "Wirken" ganz bewusst, denn unsere Arbeit geht weit über den Unterricht hinaus. Sie umfasst ein ungeheuer breites Spektrum an außerunterrichtlichen Aktivitäten. Unsere Gymnasien sind an ihren jeweiligen Standorten unbestreitbar bedeutende Kulturträger, die z.B. durch ihre Chöre, Orchester und Theatergruppen das Kulturleben bereichern. Und es ist im Kinderland Baden-Württemberg
ungerecht und übrigens aus arbeitsmedizinischer Sicht unverantwortlich, die Initiatoren all dieser Leistungen immer stärker zu belasten. Der Philologenverband Baden-Württemberg widersetzt sich dem Vorhaben des Kultusministeriums, die einstündige Altersermäßigung für unsere 55- bis 57-jährigen Kolleginnen und Kollegen zu streichen. Sie war als Teilkompensation für die Einführung der 25. Stunde gewährt worden. Dieser Konnex kann nun nicht einige Jahre später einfach ignoriert werden. Es kann nicht angehen, dass die Unterrichtsverpflichtung eines 55-jährigen Gymnasiallehrers von 21 Stunden im Jahre 1993 auf 25 Stunden im Jahre 2010 ansteigt. Dies entspräche einer Erhöhung um rund 20 Prozent. Und 1993 mussten keine Schulcurricula erarbeitet werden, und von Evaluation war noch nicht die Rede. Dass bei den ohnehin schon bescheidenen Ausgaben für die Lehrerfortbildung in den vergangenen Jahren sowohl bei den zentralen, also bei den Akademiefortbildungen, als auch bei der regionalen Fortbildung sukzessive gekürzt wurde, ist nicht nachvollziehbar.
Dass wir angesichts aufgelaufener Bugwellenstunden im Umfang von rund 400 Deputaten dringend mehr Lehrer benötigen, ist klar. Das Problem ist aber, dass zwischen den Ländern längst ein Wettbewerb um qualifizierte Junglehrer eingesetzt hat, und Baden-Württemberg hat alle Mühe, die qualifizierten Referendarinnen und Referendare zu halten. Jetzt würde es sich positiv auswirken, hätte man in Jahren mit höheren Bewerberzahlen großzügiger eingestellt, anstatt qualifizierte Bewerber abzuweisen.
Forderung: Deutliche Besoldungserhöhung!
Dass wir nach Jahren der Stagnation und des Reallohnverlustes dringend eine kräftige Gehaltserhöhung brauchen, dürfte hoffentlich allen klar sein. Die Forderung des Beamtenbunds BW nach einem Zuschlag von 2,4 Prozent auf die für 2008 vereinbarten 2,9 Prozent (die ja aufgrund der Kürzung der Sonderzahlung de facto deutlich niedriger sind) wurde abschlägig behandelt. Wir fordern daher erst recht zum 1. Januar 2009 eine Besoldungserhöhung in Höhe von 8 Prozent und orientieren uns dabei am Verhandlungserfolg von dbb Tarifunion und verdi in der Tarifrunde der Angestellten von Bund und Kommunen vom Frühjahr 2008. Dieses Ergebnis wurde ja im Mai 2008 für die Bundesbeamten übernommen. Wir stimmen mit Volker Stich und dem Beamtenbund BW darin überein, dass es bei der Heraufsetzung der Pensionsaltersgrenze keinen baden-württembergischen Sonderweg geben darf. Die Begründung hierfür kann nicht überzeugen.
Aufsicht im Ganztagsschulbetrieb ist Aufgabe des Schulträgers
Die Umwandlung vieler Schulen zu Ganztagsschulen erfordert eine engere Zusammenarbeit zwischen Schule und Schulträger. Wir wollen nicht, dass die Frage der Lastenverteilung auf dem Rücken unserer Kolleginnen und Kollegen ausgetragen wird. Unsere Arbeitszeit wurde bereits vom Land mehrfach erhöht; wir lassen sie uns jetzt nicht noch vom Schulträger erhöhen, indem wir für zusätzliche Aufsichten herangezogen werden sollen. Dass Begehrlichkeiten in diese Richtung existieren, kann man in meiner Heimatstadt Ulm beobachten, wo der Oberbürgermeister die Grundschullehrer in seinen Personalkörper integrieren will (Kommunalisierung der Grundschule) und dazu sagt: "Dann könnte ich sagen, wann und wie sie arbeiten, und sie auch bei der Ferienbetreuung einbeziehen."
Respektlos: Streichung des häuslichen Arbeitszimmers
Die Streichung der Absetzbarkeit des häuslichen Arbeitszimmers im Rahmen des Steueränderungsgesetzes 2006 ist und bleibt ein Affront. Kein adäquater Arbeitsplatz in der Schule und das vorgehaltene Arbeitszimmer zuhause nicht einmal mehr von der Steuer absetzen können (gedeckelt ist der Betrag ja ohnehin schon lange!), zeugt von einer dreisten Respektlosigkeit einem ganzen Berufsstand gegenüber - und dies seitens des Bundesgesetzgebers. Zu diesem Steuerpaket gehört bekanntlich auch die Pendlerpauschale. In Bayern scheint es jedenfalls mehr Pendler als Lehrer zu geben. Im Juni 2006 hatten jedenfalls Bundestagsabgeordnete versichert, man könne das Gesetzespaket nicht aufdröseln. Das scheint Herr Beckstein ganz anders zu sehen. Angesichts bevorstehender Landtagswahlen ist eben vieles möglich.
Geringes Maß an Wertschätzung: anonyme Lehrerbenotung im Internet
Welch geringes Maß an Wertschätzung in unserer Gesellschaft Lehrerinnen und Lehrern entgegengebracht wird, spiegelt sich auch in den Gerichtsurteilen gegen das Internet-Lehrer-Benotungsportal 'spickmich'. Während Datenschützer in verschiedenen Bundesländern einen Angriff auf die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen sehen und zum Teil sogar Bußgeldbescheide verhängen, entscheiden die Gerichte zugunsten des Portalbetreibers mit dem Argument, es läge keine Schmähkritik vor.
Diese Art der anonymen Lehrerbenotung ist aber bei weitem nicht alles, was sich im Internet findet. Cyber-Mobbing und Cyberbullying sind unstrittig massive Angriffe auf die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen. Wenn eine Schülerin nach einer erfolgten Amokdrohung in einer Schule mit massivem Polizeiaufgebot inkl. Spürhunden im Internet das Bild ihrer Klassenlehrerin veröffentlicht mit dem Zusatz "Manche Lehrer sind die Überlegung eines Amoklaufs wert - und diese Lehrerin ganz besonders", und wenn dies dem Großteil der Klasse und auch manchen Eltern über Monate hinweg bekannt war, dann muss die Schulbehörde zeigen, wie sich ihre Fürsorgepflicht den Lehrkräften gegenüber konkret gestaltet. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Zusicherung des Kultusministers vom 28. Juli 2007, in Fällen von Lehrermobbing juristisch vorgehen zu wollen.
In den vier Punkten unseres Leitantrags zur Berufspolitik sind unsere wichtigsten Forderungen zusammengefasst. Ich unterstütze sie selbstverständlich vorbehaltlos.
Lassen Sie uns gemeinsam auf der Grundlage der neuesten Weichenstellungen alles daran setzen, dass wir die hohe Qualität unseres Gymnasiums auch in Zukunft erhalten können: