PhV-Pensionäre aus Südbaden unternahmen
geographische Studienreise in den Harz
Die Pensionäre des Philologenverbandes aus dem Raum Südbaden unternahmen Anfang Juni eine einwöchige geographische Studienfahrt in den Harz unter der Leitung von Oberstudienrätin i.R. Ingrid Fischer, der Vertreterin der Pensionäre des Philologenverbandes im Bezirk Südbaden. Nachfolgend ein Bericht von Ingrid Fischer über die Harzreise, die den Reiseteilnehmern sehr gut gefallen hat:
"Wir waren im Hotel "Alte Mühle" in Altenau, dem günstigen Ausgangspunkt der verschiedenen Tagestouren, untergebracht. Am ersten Tag stiegen wir gleich auf den höchsten Berg im Harz, den Brocken (1142 m hoch).
Am folgenden Tag erklommen wir den 922 m hohen Achtermann, wo uns ein Ranger den genauen Grenzverlauf zur ehemaligen DDR erklärte. Am Nachmittag besichtigten wir die Rhumequelle, eine der größten Karstquellen Deutschlands, sowie den Gipskarst im Hainholz mit gewaltigen Erdfällen und Dolinen. Die geographischen Erläuterungen zu den einzelnen Phänomenen gab Studiendirektor i.R. Wolfgang Fischer aus Ettenheim. Beim Aufstieg zu den Kästeklippen oberhalb von Romkerhall konnte die typische Wollsackverwitterung des Granits studiert werden. Weitere Ziele waren die Städte Goslar, Wernigerode und Quedlinburg mit ihren wunderschönen alten Fachwerkhäusern. Die Teufelsmauer im Harzvorland war mit ihren steil aufgerichteten Sandsteinfelsen ein vielbeachtetes geologisches Phänomen. Zum Abschluss wanderten wir noch von Bad Harzburg zur Rabenklippe und genossen von hier den herrlichen Blick zum Brocken.
Allen Teilnehmern hat diese interessante Studienreise sehr gut gefallen, und sie hoffen auf eine weitere in zwei Jahren."