Bundesvorstandssitzung in Dresden mit heftiger Diskussion

Am 24./25. April fand in Dresden eine Sitzung des Bundesvorstands des Deutschen Philologenverbandes statt. Baden-Württemberg wurde von Bernd Saur (Vorsitzender BW) und Klaus Nowotzin (stell. Vors.) vertreten.

Heftig diskutiert wurde über ein Papier, das auf der Bundesvertreterversammlung im Herbst verabschiedet werden soll: In ihm soll einer breiten Öffentlichkeit vor Augen geführt werden, was die Schulart Gymnasium ausmache und auszeichne. Des Weiteren wurde die Frage erörtert, inwieweit Angestellte, die für unsere Forderungen streiken, für ihren Lohnausfall entschädigt werden können.

Anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums des Mauerfalls hielt der ehemalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Thüringen, Prof. Dr. Bernhard Vogel, einen Festvortrag, in dem er in bewegenden Worten vor Augen führte, was für eine großartige Leistung diese friedliche Revolution auf deutschem Boden bedeutet habe. Er appellierte an die Lehrer, dies den Schülern zu verdeutlichen und daraus Kraft zu schöpfen für die Bewältigung der gegenwärtigen Probleme.

Eine gewaltige Leistung deutscher Architektur- und Tüftlerkunst konnten die Tagungsteilnehmer bei der Besichtigung der wieder aufgebauten Frauenkirche bestaunen. Der Deutsche Philologenverband (DPhV) spendete übrigens auch für den Aufbau und ist damit mit einem Stein in der Frauenkirche präsent.

Klaus Nowotzin, stellvertretender Landesvorsitzender

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