Zum Beamtenstatus für Lehrkräfte:

LANDESHAUPTAUSSCHUSS DER FDP
AM 09.10.2010 IN FREUDENSTADT
Bildungsland Baden-Württemberg

Beschluss zum Thema Lehrerbildung/Einstellung:

"Bei der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern soll künftig ein stärkeres Gewicht auf der Beruflichkeit liegen. Die fachliche Komponente der Qualifikation sollte dabei separat verwendbar sein, z.B. auch zur Arbeit außerhalb der Schule befähigen. Umgekehrt muss auch in höherem Maße dafür gesorgt werden, dass fachlich ausgewiesenen Personen aus der Wirtschaft der Einstieg in den Lehrerberuf ermöglicht wird. Wir brauchen eine leistungsorientierte Bezahlung von Lehrern, eine höhere Flexibilität bei der Einstellung, auch Teilzeitlehrer und stundenweise Lehrbeauftragte.
Bei der Einstellung von Lehrern gilt, dass künftig auf die Verbeamtung verzichtet werden soll."

Siehe auch: http://fdp-bw.de/docs/Beschluss_Bildungsland_BW.pdf

PRESSEMITTEILUNG 10. Oktober 2010
des Kultusministeriums Baden-Württemberg

Kultusministerin Marion Schick:

Kultusministerin Marion Schick warnte am Sonntag (10. Oktober 2010) davor, die Verbeamtung für Lehrer in Baden-Württemberg abzuschaffen. Dafür hatten sich am Vortag die Delegierten der Landes-FDP bei einem kleinen Parteitag ausgesprochen. "Bildung ist unser wichtigster Rohstoff. Die Spitzenleistungen unseres Bildungssystems sind in besonderem Maße auch das Verdienst unserer Lehrerinnen und Lehrer." Etwaige Reformen im Bildungsbereich dürften deshalb nicht auf dem Rücken der Lehrerinnen und Lehrer ausgetragen werden. "Baden-Württemberg darf im Wettbewerb um die besten Nachwuchs-Köpfe im Schuldienst nicht das Nachsehen haben", mahnte Schick. Würde der Südwesten im Alleingang die Verbeamtung der Lehrkräfte abschaffen, würde damit der Lehrerberuf im Land klar an Attraktivität verlieren.

www.phv-bw.de