14./15. Oktober 2010 im Kloster Untermarchtal

33. Schulvertreterversammlung PhV Bezirk Tübingen

Zum 33. Mal trafen sich die Schulvertreterinnen und Schulvertreter des Bezirksverbandes Südwürttemberg zu ihrer jährlichen Versammlung. Die zweitägige Klausur im herbstlichen Untermarchtal stand in diesem Jahr ganz im Zeichen des erfolgreichen Ergebnisses, das der PhV bei der Personalratswahl im Bezirk Tübingen im vergangenen Mai hat einfahren können: 7 von 11 Sitzen. Die gewählten PhV-Mitglieder (Cord Santelmann, Karin Kriesell, Gerhard Hartmann, Bernd Saur, Claudia Schnitzer, Sieglinde Selinka und Jörg Sobora) bedankten sich bei den Kolleginnen und Kollegen für die Unterstützung ihrer Kandidatur und das in sie gesetzte Vertrauen. Die Arbeitnehmervertreterin Sieglinde Selinka konkretisierte ihren Dank, indem sie eine Runde "Merci" ausgab. Cord Santelmann als neuer BPR-Vorsitzender unterstrich die gute Zusammenarbeit über Verbandsgrenzen hinweg, die sich schon zu Beginn dieser Amtsperiode in der Personalvertretung abzeichne. Dann verabschiedete er mit Barbara Rieber und Alfons Haid zwei langjährige Mitglieder des BPR Tübingen und dankte ihnen für ihre aktive Mitarbeit in Verband und Personalvertretung.

Doch eine weitere Wahl wirft ihren Schatten voraus: wenn in nur mehr einem guten Vierteljahr das Landesparlament gewählt wird, dann können neue politische Konstellationen auch neue Strukturen im Schulsystem bedeuten. Kultusministerin Marion Schick hat sich klar für ein Festhalten am Gymnasium und die Beibehaltung der Lehrerverbeamtung ausgesprochen. Andere Parteien sehen das anders, wie der Landesvorstandsvorsitzende Bernd Saur in seinem Bericht zu den aktuellen bildungs- und berufspolitischen Fragestellungen zu bedenken gab.

Ministerin Schick sicherte ebenfalls zu, dass das "Geld im System" bleibe, wenn die besondere Belastung des Doppeljahrganges vorüber sei und zusätzlich die Schülerzahlen landesweit um 13,4 Prozent zurückgingen, wie der Leiter des Gymnasialreferats am RP Tübingen, Thomas Reichenmiller, prognostizierte. Die anwesenden Schulvertreterinnen und Schulvertreter waren sich einig, dass dieser Rückgang keine weitere Runde im Schweinezyklus der Lehrerversorgung nach sich ziehen dürfe. Bernd Saur bekräftigte in diesem Zusammenhang die PhV-Forderung nach einer Personalüberausstattung von 110 Prozent: Dies sei die einzige Möglichkeit zur Vermeidung von Unterrichtsausfall. Dann wären auch Debatten über "Bordmittel", "Personalisierte Krankheitsreserve" und "Personalausgabenbudgetierung" obsolet.

Das Geld bleibt im System - damit auch die einzelnen Kolleginnen und Kollegen ganz sicher davon profitieren, wartete der Vorsitzende des Bezirksverbands Südbaden, Joachim Schröder, mit einer Vielzahl bewährter Tipps zum Verfassen einer ergebnisorientierten Steuererklärung auf und informierte zusätzlich über das Thema Elternzeit und Elterngeld. So sollte sich die Steuererklärung 2010 bis zum 20./21. Oktober 2011 erledigen lassen, wenn die Schulvertreterversammlung des Bezirks Südwürttemberg wieder im Kloster Untermarchtal zusammenkommt.

Max Biehahn,
Schriftführer PhV Bezirk Tübingen

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