Verein zur Förderung des gymnasialen Schulwesens

25 Jahre Einsatz für ein starkes Gymnasium

Die Vereinsgründung erfolgte 1992 aus Sorge um das Gymnasium

Der 1992 von Mitgliedern des Philologenverbands Baden-Württemberg gegründete „Verein zur Förderung des gymnasialen Schulwesens e.V.“ kann in diesem Jahr auf sein 25-jähriges Bestehen zurückblicken. „Wir machen uns derzeit große Sorgen um Fortbestand und Weiterentwicklung des Gymnasiums. Unser Gymnasium ist in doppelter Hinsicht in Gefahr. Es beginnt, sein ursprüngliches Niveau zu verlieren und läuft Gefahr, der stetig wachsenden Übergangsquoten wegen, eine Art „Hauptschule der Nation“ zu werden. Dies kann niemand wollen, der am Gymnasium unterrichtet oder unterrichtet hat. Niemand, dessen Herz für das Gymnasium schlägt.“ Dies war die Einleitung eines Rundbriefs von Professor Dr. Dieter Wolf im Jahr 1992 an Kolleginnen und Kollegen der Gymnasien in Baden-Württemberg im Namen des damals neu gegründeten „Vereins zur Förderung des gymnasialen Schulwesens e.V.“. Prof. Dr. Wolf, einer der Initiatoren des Vereins und viele Jahre dessen erster Vorsitzender, leitete damals das Staatliche Seminar für Schulpädagogik II in Stuttgart und das Bildungsreferat des Philologenverbands Baden-Württemberg.

Gebraucht wird eine starke Stimme für das Gymnasium

Zweck des Briefs von Prof. Wolf war es, den neuen Verein vorzustellen und Mitglieder für den Verein zu gewinnen. Heute – 25 Jahre später – hat sich an der Zielsetzung des Vereins nichts Wesentliches geändert. Auch wenn das Gymnasium als Schulform nicht in unmittelbarer Gefahr zu sein scheint, so ist doch nach wie vor die Diskussion über ein Schul- und Bildungssystem und seine heutigen Anforderungen in vollem Gange. Immerhin versprach vor kurzem BadenWürttembergs Kultusministerin und zur Zeit auch amtierende Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Dr. Susanne Eisenmann: „Das Gymnasium ist eine tragende Säule in unserem Schulsystem und wird es auch bleiben.“

Für die künftige Position des Gymnasiums im gegliederten Schulsystem ist nach Auffassung des Vereins von wesentlicher Bedeutung, wie manche aktuellen schulpolitischen Fragen entschieden
werden:

  • Gymnasium – achtjährig oder neunjährig?
  • Grundschulempfehlung – verbindlich oder nicht?
  • Gemeinschaftsschule – mit oder ohne gymnasiale Oberstufe?
  • Einheitliche Lehrerausbildung oder nicht?
  • Fächerverbünde oder klassischer Fachunterricht?
  • Leistungsmessung mit Benotung oder Lernentwicklungsgespräche bzw. individuelle Berichte?

„In diesem Spannungsfeld unterschiedlicher bildungspolitischer Vorstellungen braucht es eine starke Stimme, die sich für ein Gymnasium einsetzt, das den Vorstellungen des Vereins entspricht: leistungsstark und anspruchsvoll, aber auch modern und für Neues aufgeschlossen“, begründet Vorstandsmitglied Helmut Wagner die notwendige Existenz des Vereins.

Vereinsaktivitäten und ihre Finanzierung

Der Philologenverband Baden-Württemberg mit seinen etwa 8800 Mitgliedern gilt als kompetente Interessenvertretung des Gymnasiums und der Gymnasiallehrer. Seine Stimme hat Gewicht und wird in Öffentlichkeit und Politik gehört. Deshalb sieht der Verein seit seiner Gründung eine wesentliche Aufgabe darin, die Arbeit des Philologenverbands zu unterstützen, seine finanziellen Spielräume zu vergrößern und dadurch dieser Schulart in einem rasant sich verändernden gesellschaftlichen Umfeld neue Möglichkeiten zu seiner Weiterentwicklung zu eröffnen.

So unterstützt der Verein den Druck von Broschüren des Philologenverbands wie „Studium und Lehrerberuf“, „Das Referendariat“ oder „Ratgeber zum Berufseinstieg“ mit nützlichen Informationen für Lehramtsstudenten und junge Gymnasiallehrer. Ebenso beteiligt sich der Verein an der Finanzierung von Plakaten und Faltblättern, mit denen der Philologenverband zu aktuellen schulpolitischen Fragen informiert und Stellung bezieht. Bezuschusst werden auch bildungspolitische Veranstaltungen wie das alljährlich stattfindende Internationale Bodenseetreffen oder der Tag des Gymnasiums. Gefördert werden können mit zweckbestimmten finanziellen Zuwendungen darüber hinaus u.a. mathematischnaturwissenschaftliche, sprachliche und musisch-künstlerische Projekte. Für alle diese Aktivitäten sind erhebliche Mittel erforderlich, die durch unterstützende Spenden und Mitgliedsbeiträge von möglichst vielen, deren „Herz für das Gymnasium schlägt“, aufgebracht werden.

Hans-Eckhard Giebel, Helmut Wagner

Informationen zum „Verein zur Förderung des gymnasialen Schulwesens e.V.“

„Das Gymnasium ist eine tragende Säule in unserem Schulsystem.“ Wir setzen uns dafür ein, dass es so bleibt.

Deshalb unsere Bitte: Unterstützen Sie den Verein durch eine Spende oder durch Ihre Mitgliedschaft!

Der reguläre Mitgliedsbeitrag beträgt 60,- € pro Jahr. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt, so dass Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerlich geltend gemacht werden können.

Ein Beitrittsformular finden Sie weiter unten.

Vorstand
Lothar Fritz (Oberstudiendirektor i.R.) 1. Vorsitzender
Frithjof Stephan (Oberstudiendirektor) 2. Vorsitzender
Helmut Wagner (Oberstudienrat i.R.) Schatzmeister & Geschäftsführer

Kontakt
Helmut Wagner, Altmannstraße 1,
88213 Ravensburg, Tel. 0751 92921
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bankverbindung
Kreissparkasse Ravensburg,
BAN DE80 6505 0110 0048 0169 39

 

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