Nach zähen Verhandlungen mit der Arbeitgebervertretung Tarifgemeinschaft deutscher Länder TdL wurde folgende Tarifeinigung am frühen Sonntag, dem 03.03.2019, erreicht:

 

„unter Einberechnung aller weiterer Faktoren der Tarifeinigung ein Gesamtvolumen von 8 Prozent“* mehr bei einer Laufzeit von 33 Monaten (01.01.2019 bis 30.09.2021).

Das bedeutet:
ab 01.01.2019 3,2 % Gesamtvolumen lineare Erhöhung, mindestens 100 € mehr,
ab 01.01.2020 3,2 % Gesamtvolumen lineare Erhöhung, mindestens 90 € mehr,
ab 01.01.2021 1,4 % Gesamtvolumen lineare Erhöhung, mindestens 50 € mehr.

Mit der überproportionalen Erhöhung der Stufe 1 in den Entgeltgruppen EG 2 bis EG 15 verbessert sich, wie angestrebt, die finanzielle Situation der Berufsanfänger. Sie erhalten
ab 01.01.2019 in Stufe 1 in den Entgeltgruppen EG 2 bis 15: 4,5 % mehr,
ab 01.01.2020 in Stufe 1 in den Entgeltgruppen EG 2 bis 15: 4,3 % mehr,
ab 01.01.2021 in Stufe 1 in den Entgeltgruppen EG 2 bis 15: 1,8 % mehr.

Zwar konnte die Forderung nach stufengleicher Höhergruppierung nicht durchgesetzt werden, jedoch wurde fast eine Verdreifachung des sog. Garantiebetrags von 64,13 € im Jahr 2018 auf 180 € für EG 9 bis EG 14 bei Höhergruppierung, „begrenzt auf den Unterschiedsbetrag bei einer stufengleichen Höhergruppierung“*, erreicht.

Auch für einzelne Bereiche wie Auszubildende, Pflege und Sozial- und Erziehungsdienst konnten Verbesserungen erzielt werden.

Für diejenigen Lehrkräfte, die bisher einen Anspruch auf eine monatliche Angleichungszulage in Höhe von 30 € hatten, wurde diese zum 01.01.2019 auf 105 € erhöht**.

Um die oben beschriebenen materiellen Verbesserungen und gleichzeitig die Weiterentwicklung der Entgeltordnung (öffentlicher Dienst ohne Lehrkräfte) in einzelnen Punkten zu erreichen, war es nötig, die Jahressonderzahlung für die Jahre 2019 bis 2022 auf dem Stand von 2018 einzufrieren.

Weitere Informationen zur Tarifeinigung unter: www.dbb.de/einkommensrunde.

* s. dbb beamtenbund und tarifumion, dbb aktuell: Einkommensrunde 2019/Nr. 25 März 2019

** Diese Regelung betrifft Lehrkräfte, die an allgemein bildenden Gymnasien unterrichten, nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr AKA PhV BW